LSth. Christof Bitschi: Sommerbauoffensive auf Vorarlbergs Straßen läuft auf Hochtouren.
Bregenz (VLK) – Die Sommermonate werden in Vorarlberg intensiv genutzt, um Straßen, Brücken und Tunnel zu sanieren sowie die Verkehrsinfrastruktur zukunftsfit auszubauen. Landesstatthalter Christof Bitschi betont die Bedeutung der laufenden Investitionen: „Wir nutzen die Sommermonate konsequent und investieren gezielt in Verkehrssicherheit, Qualität und Leistungsfähigkeit unseres Straßennetzes. Gleichzeitig schaffen wir die Grundlage dafür, dass die Menschen sicher und zuverlässig unterwegs sein können.“
Zwischen Schnepfau und Au wird eine sichere Radwegverbindung geschaffen. Im aktuell durchgeführten ersten Bauabschnitt werden die Anisbodenbrücke und ein Radweg im Bereich des Tunnelportals Au neu errichtet sowie ein Provisorium im Bereich der Bühlerbrücke umgesetzt. Kurz vor dem Abschluss steht auch die technische Generalsanierung des Schnepfauer Tunnels, bei der unter anderem Beleuchtung, Notruf- und Brandmeldeanlagen sowie die gesamte Verkehrstechnik modernisiert wurden.
Daneben laufen derzeit zahlreiche weitere Baumaßnahmen. So wird auf der L203 in Lustenau die Fahrbahn auf rund 1,6 Kilometern erneuert. Auf der L204 in Dornbirn erfolgen umfangreiche Belagssanierungen sowie verkehrstechnische Adaptierungen.
Sanierung von Brücken und Schutzbauten als Schwerpunkt
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Sanierung von Brücken und Schutzbauten. Auf der Faschina Straße L193 wird in Sonntag die Kehrenbrücke instandgesetzt und in Blons ein Steinschlagschutz errichtet, während zwischen Ludesch und Thüringen bereits die Vorbereitungen für den Neubau der Lutzbrücke laufen. Im Bregenzerwald werden darüber hinaus in Schröcken mehrere Felssicherungsprojekte umgesetzt, um die Straßen langfristig vor Naturgefahren zu schützen. Ebenso werden im Bereich Warth die Krumbachbrücke instandgesetzt sowie vor dem Holzbodentunnel eine neue Betriebsstaion errichtet.
Ein Ausblick auf die kommenden Wochen zeigt weitere wichtige Maßnahmen.
So werden auf der L197 zwischen Klösterle und Stuben umfangreiche Steinschlagschutzmaßnahmen umgesetzt. In Nenzing werden an der L190 auf einer Länge von rund 2,5 Kilometern umfangreiche Belagsinstandsetzungen durchgeführt. Weiters wird auf einem Teilbereich der L200 in Schnepfau ebenfalls die Fahrbahn erneuert. Die Asphaltierungsarbeiten erfolgen bewusst in den Nachtstunden, um die Verkehrsbehinderungen möglichst gering zu halten. Martin Zitt, Vorstand der Abteilung Straßenbau des Landes, erklärt dazu: „Wir wissen, dass Baustellen für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zeitweise Einschränkungen mit sich bringen. Deshalb setzen wir auf eine möglichst effiziente Bauabwicklung und stimmen die Maßnahmen so ab, dass die Belastungen so gering wie möglich bleiben. Gleichzeitig sind diese Investitionen unverzichtbar, um unsere Straßen dauerhaft in einem sicheren und leistungsfähigen Zustand zu erhalten.“
Darüber hinaus werden für Smart Border Austria an mehreren Grenzzollstellen die notwendigen baulichen Voraussetzungen zur digitalen Zollabwicklung geschaffen.
LSth. Bitschi dankt Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
LSth. Bitschi bedankt sich ausdrücklich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Abteilung Straßenbau, der Straßenmeistereien sowie den beauftragten Bauunternehmen: „Sie leisten bei oftmals großer Hitze und unter anspruchsvollen Bedingungen hervorragende Arbeit. Ihr Einsatz trägt maßgeblich dazu bei, dass Vorarlberg über eine moderne und verlässliche Verkehrsinfrastruktur verfügt.“
Abschließend unterstreicht Bitschi die volkswirtschaftliche Bedeutung der Bauoffensive: „Jeder Euro, den wir in unsere Landesstraßen investieren, ist eine Investition in die Sicherheit, in die Mobilität und in den Wirtschaftsstandort Vorarlberg. Gleichzeitig profitieren regionale Bauunternehmen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von diesen Aufträgen. Wir stärken also unsere Infrastruktur und die heimische Wertschöpfung.“