Gemeinsam auf dem Weg zur Energieautonomie

23.7.2026 - Thomas Mair | Land Vorarlberg

LR Klien begrüßt Ankündigung zu grundlegender Reform der Photovoltaikförderung und fordert rasche Umsetzung.

Bregenz (VLK) – Nachdem die derzeitige Photovoltaikförderung des Bundes zunehmend in die Kritik geraten ist, spricht sich Energielandesrat Markus Klien für eine grundlegende Reform des Fördersystems aus und begrüßt die entsprechende Ankündigung von Energiestaatssekretärin Elisabeth Zehetner.

„Ein Fördersystem, bei dem rund 90 Prozent der Förderwerber leer ausgehen, ist nicht gerecht und lässt jede Planbarkeit vermissen. Wer den Ausbau der Photovoltaik weiter vorantreiben will, braucht ein langfristig verlässliches, unbürokratisches und faires Fördersystem. Die angekündigte Reform ist daher ein wichtiger Schritt und sollte rasch umgesetzt werden“, betont Klien.

Vorarlberg habe in den vergangenen Jahren eindrucksvoll bewiesen, welches Potenzial im Ausbau der Photovoltaik steckt. Das ursprüngliche Ziel der Energieautonomie, bis 2030 eine installierte Photovoltaikleistung von 330 Megawatt zu erreichen, wurde bereits im Jahr 2024 übertroffen. „Unsere heimischen Betriebe, allen voran die Vorarlberger Elektrobranche, haben hier ihre hohe Kompetenz und Leistungsfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt“, so der Landesrat.

Im Zuge der Evaluierung der Energieautonomie wurde das Ausbauziel deshalb deutlich angehoben. Bis 2030 sollen rund 520 Megawatt installierte Photovoltaikleistung beziehungsweise rund 520 Gigawattstunden Stromerzeugung pro Jahr erreicht werden. Gleichzeitig stellt die Integration dieser zusätzlichen Erzeugungskapazitäten in das Energiesystem eine große Herausforderung dar.

Neues Fördermodell muss kommen

„Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, brauchen wir verlässliche Rahmenbedingungen. Investitionen in Photovoltaikanlagen dürfen nicht vom Zufall oder vom Zeitpunkt der Antragstellung abhängen. Unternehmen und private Haushalte benötigen Planungssicherheit, damit sie auch künftig bereit sind, in erneuerbare Energie zu investieren“, unterstreicht Klien.


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