Schüler*innen forschen zu Biotechnologie und Medizin

20.7.2026 - | Universität Bielefeld

Die 13. CeBiTec-Schüler*innen-Akademie findet vom 20. bis 24. Juli im Centrum für Biotechnologie (CeBiTec) der Universität Bielefeld statt. Das einwöchige Sommerferienprogramm mit dem Schwerpunkt „Biotechnologie und Medizin“ richtet sich an besonders interessierte und leistungsstarke Schüler*innen der gymnasialen Oberstufe aus Ostwestfalen-Lippe. In diesem Jahr nehmen 17 Jugendliche an dem Programm teil. Die Akademie wird von der Osthushenrich-Stiftung gefördert.

Ziel der CeBiTec-Schüler*innen-Akademie ist es, Jugendliche für aktuelle biowissenschaftliche und medizinische Fragestellungen zu begeistern, ihnen authentische Einblicke in universitäre Forschung zu ermöglichen und sie bei ihrer Studien- und Berufsorientierung zu unterstützen. Das Programm kombiniert Fachvorträge, anspruchsvolle Laborexperimente, Laborführungen, bioinformatische Auswertungen sowie Diskussionen zu gesellschaftlichen und ethischen Fragen. Geplant sind unter anderem Experimente zur mikrobiologischen Bakteriendiagnostik, zur Nanoporen-Sequenzierung mit anschließender bioinformatischer Analyse sowie zur Diagnostik von Herzerkrankungen.

Für die fünfte Förderphase wurde die interdisziplinäre Ausrichtung der Akademie weiter gestärkt. Neben Professor Dr. Norbert Grotjohann, Professor für Biologiedidaktik und Leiter des teutolab-biotechnologie, gehören seit diesem Jahr Professor Dr. Volker F. Wendisch, Wissenschaftlicher Direktor des CeBiTec und Leiter der Arbeitsgruppe Genetik der Prokaryoten, sowie Professor Dr. med. Tilo Grosser, Professor für Translationale Pharmakologie an der Medizinischen Fakultät OWL, zum Leitungsteam. Dadurch verbindet die Akademie biotechnologische Grundlagen, industrielle Anwendungen und medizinisch-translationale Perspektiven noch enger miteinander.

Seit 2012 konnten mit Unterstützung der Osthushenrich-Stiftung bereits zwölf CeBiTec-Schüler*innen-Akademien an der Universität Bielefeld durchgeführt werden. Insgesamt nahmen bislang 195 Jugendliche im Alter zwischen 16 und 20 Jahren teil. Teilnehmende heben insbesondere das abwechslungsreiche Programm, die interessanten Vorträge und Experimente, den persönlichen Lernzuwachs sowie die Bedeutung für die Studien- und Berufswahl hervor.

Die Schüler*innen-Akademie soll fortgeführt und zur Förderung naturwissenschaftlich interessierter Jugendlicher in Ostwestfalen-Lippe weiterentwickelt werden. Die Förderzusage für die nächsten zwei Jahre liegt bereits vor.


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