Vier Studierende der LUH haben den Zuschlag für die Ausstellung in Berlin bekommen - von 44 Präsentationen deutschlandweit.
Große Ehre für vier Studierende der Leibniz Universität Hannover: Die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler präsentieren ihre aktuellen Forschungsarbeiten im Deutschen Bundestag. Die Ausstellung bringt Forschungsprojekte Studierender aus ganz Deutschland ins Paul-Löbe-Haus in Berlin und will sichtbar machen, welchen Beitrag schon sehr junge Forschende zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Fragen leisten können. Die Ausschreibung richtete sich ausdrücklich an Bachelor-Studierende, die sich bereits zu Beginn ihrer wissenschaftlichen Ausbildung forschend aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen zuwenden. Vier der insgesamt 44 ausgestellten Projekte stammen von Studierenden der LUH. Die Poster sind noch bis zum 17. Juli 2026 im Paul-Löbe-Haus öffentlich zugänglich.
Die Präsentationen von insgesamt 28 Universitäten und Hochschulen aus ganz Deutschland zeigen spannende Projekte aus verschiedenen Themenfeldern – von Gesundheit und Digitaler Transformation über Gesellschaft und Bildung bis hin zu Energie und Nachhaltigkeit. So haben auch die Forschungsprojekte der LUH-Studierenden eine große Bandbreite.
Die Geographie-Absolventin Ellen Reßmann etwa hat sich in ihrem Projekt „Kinderwunsch trotz Klimakrise?“ mit dem Einfluss von klimabedingten Ängsten auf den persönlichen Kinderwunsch beschäftigt und in einer Befragung unter jungen Erwachsenen sehr interessante Ergebnisse dazu erhoben und ausgewertet.
Moritz Lampkemeyer, Student am Institut für Sportwissenschaft, hat sich damit befasst, wie das Herz-Kreislauf-System auf Hitze und körperliche Belastung und zusätzlichen vaskulären Stress reagiert. Sein Poster trägt den Titel „Wenn das Herz nicht das liefert, was der Körper braucht: Unterversorgung bei Hitzestress und körperlicher Aktivität“.
Um Roboter in der Tiefsee geht es im Projekt von Süheyla Fidan Yilmaz, das am Institut für Montagetechnik entstanden ist. Die Studentin hat in ihrer Arbeit „Roboter in der Tiefsee – Entwicklung eines seilgesteuerten Segmentarms“ einen Ansatz entwickelt, um die Tiefseerobotik effizienter und ressourcenschonender zu gestalten.
„Wolken im Wandel – Was eine veränderte Bewölkung für unser Klima bedeutet“ heißt das Projekt von Julia Lüdemann aus der Meteorologie. Sie hat sich damit beschäftigt, welche Auswirkungen eine Abnahme und Verschiebung von Bewölkung auf Niederschlagsmuster, Extremwetter und Erwärmung haben.
Die Projekte wurden aus einer Vielzahl von Bewerbungen von einer Jury ausgewählt. Die Ausstellungseröffnung Ende Juni bot den jungen Forschenden die Gelegenheit, ihre Themen mit Abgeordneten, Gästen und anderen Studierenden zu diskutieren.
Weitere Informationen: https://www.bundestag.de/besuche/ausstellungen/pol_parl/poster-im-bundestag-1170454