Berggasthof Guglhör: Landwirtschaftsministerin und Kommunalvertreter setzen auf gemeinsame Lösung

9.7.2026 - | Bayerische Staatsregierung

(9. Juli 2026) München – In einem offenen und konstruktiven Gespräch haben sich Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber, Landrat Anton Speer, die Bürgermeister des Blauen Landes, der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Bayerischen Landtag, Florian Streibl, sowie der örtliche Stimmkreisabgeordnete Harald Kühn intensiv über die Zukunft des Berggasthofs Guglhör im Landkreis Garmisch-Partenkirchen ausgetauscht. Der Berggasthof gehört derzeit zu den Bayerischen Staatsgütern. Das Gespräch fand auf Einladung Kanibers im Ministerium in München statt.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass Guglhör als besonderer Ort für die Menschen der Region und als wichtiges Ziel für Erholung und Tourismus erhalten bleiben soll. Ebenso bestand Einigkeit darüber, dass der Staat seine Aufgaben regelmäßig überprüfen und öffentliche Mittel dort einsetzen muss, wo sie seinem gesetzlichen Auftrag dienen. Die Bayerischen Staatsgüter haben dabei die Kernaufgaben in Bildung, Forschung und Versuchswesen zu erfüllen.

Kaniber zeigte verschiedene Möglichkeiten auf, etwa auf Erbpachtbasis, wie Guglhör auch künftig erhalten werden könnte, ohne dass die Bayerischen Staatsgüter dauerhaft Betreiber bleiben müssen.

„Uns eint das Ziel, für Guglhör eine tragfähige Zukunft zu finden. Dafür brauchen wir keine Schnellschüsse, sondern eine Lösung, die den Interessen der Region ebenso gerecht wird wie der Verantwortung für den Einsatz öffentlicher Mittel“, betonte Staatsministerin Michaela Kaniber.

Harald Kühn sagte im Anschluss: „Guglhör ist eine Perle und von großem öffentlichen Interesse für Einheimische und Gäste gleichermaßen. Deshalb halte ich es für ein wichtiges Signal, dass heute die Bereitschaft aller Beteiligten deutlich wurde, einen gemeinsamen tragfähigen Weg für die Zukunft dieser für unsere Heimat sehr bedeutenden Liegenschaft zu erarbeiten.“

Florian Streibl bemerkte: „Guglhör ist ein herausragendes touristisches Aushängeschild unserer Heimat und ein bedeutender Anziehungspunkt für Gäste aus nah und fern. Sein Erhalt ist daher von großer Bedeutung. Jetzt sind die Bayerische Staatsregierung und die beteiligten Kommunen gleichermaßen gefordert, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und an einem Strang zu ziehen. Die Bereitschaft dazu wurde beim heutigen Treffen im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus von allen Beteiligten bestätigt und bekräftigt. Denn nur im Schulterschluss kann es gelingen, Guglhör als touristisches Juwel dauerhaft für kommende Generationen zu bewahren.“

Anton Speer betonte, dass eine gemeinsame Lösung mit allen Beteiligten auf den Weg gebracht werden muss und er die vorgeschlagene Lösung auf „Erbpachtbasis“ zielführend findet, damit Guglhör für die Region erhalten werden kann.

Die vorgeschlagenen Modelle werden nun von allen Beteiligten in Ruhe geprüft. Im gemeinsamen Verständnis, eine tragfähige Lösung für Guglhör zu erreichen, sollen die Gespräche zeitnah fortgesetzt werden.



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