Neubau der Rheinkreuzung im Landkreis Mayen-Koblenz: Bauarbeiten gehen im Juli weiter

26.6.2026 - Sandra Müller | Amprion GmbH

Für die Gleichstromverbindung Ultranet erneuert Amprion die Rheinkreuzung bei Koblenz. Die Bestandsmaste werden im direkten Umfeld durch einen neuen Mast ersetzt. Die Bauarbeiten laufen seit Dezember 2025 und pausierten für drei Monate planmäßig. Im Juli wird der Weiterbau vorbereitet. Ab August ist eine Freischaltung der bestehenden Leitung möglich, um die neuen Maste weiter in die Höhe zu bauen. Altersbedingte Erneuerung der Rheinkreuzung Über Ultranet Informationen zum beigefügten Bild:

Altersbedingte Erneuerung der Rheinkreuzung

Amprion nutzt für die Gleichstromverbindung die bestehende Freileitungstrasse, die in Koblenz-Wallersheim, Niederwerth und Urbar den Rhein kreuzt. Die drei bestehenden Freileitungsmaste wurden zuletzt in den 80erJahren saniert und müssen nun altersbedingt ausgetauscht werden. Die Bestandsmaste werden im direkten Umfeld durch einen neuen Mast ersetzt. Die Ersatzneubaumaste in Koblenz (93,5 Meter) und Niederwerth (96,5 Meter) sind rund 15 Meter niedriger als die Bestandsmasten, die demontiert werden. In Urbar ist der neue Mast mit rund 66 Meter etwas höher als der 60 Meter hohe Rückbaumast.

„Im Frühjahr wurden in Koblenz und Niederwerth die Stahlgittermaste vor Ort vormontiert und anschließend Segment für Segment mit einem Autokran in die Höhe gebaut. Seit Mai pausierten die Arbeiten, da erst ab August eine Freischaltung der bestehenden Leitung möglich ist, um die neuen Maste weiter in die Höhe zu bauen,“ erklärt Projektsprecherin Sandra Müller und ergänzt: „Wenn die neuen Maste in Koblenz, Niederwerth und Urbar fertiggestellt sind, werden die Leiterseile von den alten auf die neuen Maste übernommen. Die Bauarbeiten werden nach aktuellem Plan bis Oktober dauern.“

Nach Abschluss der Arbeiten werden die alten Bestandsmaste demontiert und alle Zuwegungen und Arbeitsflächen zurückgebaut. Um die Eingriffe in die Umwelt gering zu halten, werden die Arbeiten fortwährend von einer ökologischen Baubegleitung überwacht.

 

Über Ultranet

Die rund 340 Kilometer lange Gleichstromverbindung Ultranet verbindet Osterath in Nordrhein-Westfalen mit Philippsburg in Baden-Württemberg. Den Teilbereich zwischen Mannheim-Wallstadt und Philippsburg verantwortet der Projektpartner TransnetBW. Mit Ultranet lassen sich künftig große Strommengen aus dem Norden in den Süden Deutschlands und umgekehrt transportieren. Rund 2.000 Megawatt elektrische Leistung kann Ultranet übertragen. Mit der Nutzung bestehender Trassen steigern Amprion und TransnetBW die Leistungsfähigkeit des Stromnetzes effizient und ressourcenschonend.

 

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Bildunterschrift: Bauarbeiten in Koblenz-Wallersheim für die Neuerung der Rheinkreuzung

Bildquelle: Amprion / Frank Peterschröder



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