Zwölf Tage lange Ehrenamts-Radtour endete heute in Lienz – Stopps bei Projekten und Initiativen in den Regionen der Freiwilligenzentren Tirols.
Gestartet am 2. Juni in Kufstein, auf Nord-, Süd- und Osttiroler Boden über Stock und Stein von Freiwilligenorganisation zu Freiwilligenorganisation und rund 500 Kilometer später: Heute, Samstag, endete die zwölftägige Radtour „Zwei Lächeln auf großer Tour“ in Lienz. Die beiden Freiwilligenkoordinatorinnen Simone Ortner-Trebo und Angelika Koidl vom Freiwilligenzentrum Osttirol und Freiwilligenzentrum Wipptal beendeten damit mit einem großen Lächeln ihre Aktion zum „Jahr des Ehrenamts 2026“. Bundesratspräsident Markus Stotter nahm die zwei Initiatorinnen in Lienz in Empfang, der auch die Glückwünsche von LH Anton Mattle überbrachte: „Wir gratulieren zu dieser tollen Aktion. Bei Wind und Wetter eine Strecke von 500 Kilometern in zwölf Tage zurückzulegen, vor Ort mitanzupacken und gleichzeitig neue Impulse zu setzen, braucht Motivation, Durchhaltevermögen und Freude an der Sache. Wir danken Simone und Angelika, dass sie mit dieser Tour ein solch starkes Zeichen für das Ehrenamt in Tirol gesetzt und das Verbindende vor den Vorhang geholt haben. So etwas gab es in der Form noch nie in Tirol – ein Projekt, von dem viele Engagierte im Freiwilligenbereich auch nachhaltig profitieren werden.“
Zwischen den Radetappen, die sie mit einem Gravelbike bzw. E-Lastendreirad absolvierten, warteten soziale Initiativen und engagierte Menschen in den Regionen aller Tiroler Freiwilligenzentren auf die beiden Freiwilligenkoordinatorinnen. Die Tour sollte nicht nur Aufmerksamkeit für das Ehrenamt schaffen, sondern auch langfristige Wirkung entfalten: Gesammelte Erfahrungen und Ideen fließen in die weitere Arbeit der Freiwilligenzentren ein und sollen neue Kooperationen und Projekte anstoßen.
Freude, Stolz und Vielfalt prägen die Erfahrung
„Wir blicken mit großer Freude und auch ein wenig Stolz auf unsere Radtour zurück. An jedem unserer Stopps durften wir engagierte Menschen kennenlernen, die mit viel Herzblut ehrenamtlich tätig sind und sich mit ihren Projekten für andere einsetzen. Besonders beeindruckt hat uns die Vielfalt des Ehrenamts und die zahlreichen Initiativen, die einen wertvollen Beitrag für das gesellschaftliche Miteinander leisten. Diese Begegnungen haben uns gezeigt, wie lebendig und zukunftsweisend freiwilliges Engagement in Tirol ist. Unser herzlicher Dank gilt allen, die uns willkommen geheißen, unterstützt und damit dieses besondere Projekt erst möglich gemacht haben“, ziehen die „Zwei Lächeln auf großer Tour“ Bilanz.
Ehrenamt sichtbar machen
Bei der letzten Etappe von Sterzing nach Lienz galt es nochmals rund 50 Kilometer mit den Rädern zu bestreiten. In der Osttiroler Hauptstadt waren sie dann Teil des „Leseflashmobs“.
Während der gesamten Tour unterstützten Simone und Angelika täglich Projekte und Initiativen – unter anderem in Wohn- und Pflegeheimen, Büchereien oder regionalen Sozialprojekten. „Unser Ziel mit diesem Projekt im ‚Jahr des Ehrenamts‘ war es, den Fokus der Öffentlichkeit noch mehr auf das Ehrenamt zu lenken und die Leute zu treffen, die mit ihrem freiwilligen Engagement das Leben in Tirol täglich besser machen. Wir haben uns vorgenommen, mit dieser Aktion andere zu motivieren, sich ehrenamtlich zu engagieren. Tirol ist das Land des Ehrenamts und soll es auch weiterhin bleiben. Ohne die vielen Freiwilligen in diesem Land, würde vieles nicht funktionieren“, betonen Simone und Angelika.
Gesamte Tour auf Social Media begleitet
Begleitet wurde die Tour laufend über die Social-Media-Kanäle des Land Tirol, wo Eindrücke, Geschichten und Erfahrungen aus den einzelnen Regionen geteilt werden. Die täglichen Berichte von Simone und Angelika können weiterhin auf dem Instagram-Account des Landes (www.instagram.com/unserlandtirol) nachgesehen werden.
Organisiert wurde das Projekt primär vom Freiwilligenzentrum Osttirol und dem Freiwilligenzentrum Wipptal gemeinsam mit allen Freiwilligenzentren Tirols. Unterstützt wurde die Initiative vom Land Tirol.