DStGB zeichnet gemeinsame Erklärung „Bestes Netz für Deutschland“

9.6.2026 - | Deutscher Städte- und Gemeindebund

Schneller Netzausbau braucht starke Partnerschaften. Der DStGB hat die gemeinsame Erklärung „Bestes Netz für Deutschland“ unterzeichnet und setzt sich für einen leistungsfähigen Glasfaserausbau ein, der Ausbaugeschwindigkeit und Bauqualität gleichermaßen in den Blick nimmt.

Digitalminister Dr. Wildberger hat zur Überwindung ungünstiger Einflussfaktoren für den flächendeckenden Glasfaserausbau im Herbst 2025 einen sog. „Stakeholder-Dialog“ ins Leben gerufen. Bund, Länder, Kommunale Spitzenverbände und TK- Wirtschaft sollen im Rahmen dieses Formats diskutieren und zusammenwirken, um den Ausbau digitaler Infrastrukturen in Deutschland effizienter zu gestalten.

Die erste Sitzung dieses Stakeholder-Dialogs zum Ausbau digitaler Infrastrukturen fand am 28. Oktober 2025 mit Spitzen aus Politik, Wirtschaft und allen staatlichen Ebenen in Berlin statt. Alle Beteiligten unterstützten die Absicht und Initiative des Ministers und verständigten sich in der Folgezeit auf eine für alle Beteiligten zustimmungsfähige Fassung eines „Memorandum of Understanding“ (MoU). Dieses soll konkrete Ziele für den Infrastrukturausbau festlegen und erzielte Fortschritte messbar machen.

Im Rahmen des am 08.06.2026 abgehaltenen zweiten Stakeholder Dialogs wurde diese gemeinsame Absichtserklärung mit dem Titel „Bestes Netz für Deutschland“ feierlich durch Spitzenvertreter der beteiligten Kreise unterzeichnet. Für den DStGB zeichnete Herr 1. Vizepräsident Steffen Jäger die Vereinbarung.

Jäger dankte insbesondere Herrn Bundesminister Dr. Wildberger für sein Engagement und den spürbaren Willen die Festnetz- und Mobilfunkversorgung mit einem kooperativ- integrierenden Ansatz weiter zu verbessern. Auch dankte er den Vertretern der TK- Branche für deren Bereitschaft zur Zusammenarbeit zum Wohle der effektiveren Erschließung des ländlichen Raums mit Glasfaser. „In Regionen, in denen nur ein Netz wirtschaftlich zu betreiben ist, bedarf es der Kooperationsbereitschaft der Marktteilnehmer und nach Möglichkeit abgestimmter Investitionen, um die Wirtschaftlichkeit zu verbessern und die Ausbaugeschwindigkeit zu erhöhen“, so Jäger.

Die reservierte Haltung der Kommunen gegenüber den sogenannten alternativen Verlegemethoden, mit denen Glasfasernetze schnell und kostengünstig zu bauen sind, sei auf zahlreiche negative Erfahrungen in den zurückliegenden Jahren zurückzuführen. Umso wichtiger sei es, dass die beabsichtigte Beschleunigung des Glasfaserausbaus mit einer Steigerung der Bauqualität einher gehe. „Der DStGB ist jederzeit bereit den Städten und Gemeinden die Vorteile alternativer Ausbaumethoden näher zu bringen, sofern sichtbare Bemühungen der TK- Unternehmen um Qualitätssteigerung dies nahelegen“, erklärte Jäger.

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