Woche der Demenz vom 19. bis 27. September 2026
Bundesweite Aktionswoche auch in Dresden – Interessierte willkommen.
Jedes Jahr am 21. September ist der Welt-Alzheimertag. Das Motto in diesem Jahr lautet „Demenz – (k)eine Frage des Alters“. Anlässlich des Welt-Alzheimertages findet die bundesweite Woche der Demenz vom Sonnabend, 19. September, bis zum Sonntag, 27. September 2026, statt. Daran beteiligt sich die Landeshauptstadt Dresden auch in diesem Jahr.
In Dresden leben rund 13.800 Menschen mit einer Demenz. Mit der Woche der Demenz setzt die Landeshauptstadt Dresden ein Zeichen für mehr Aufklärung, Teilhabe und Unterstützung. Das Programm umfasst rund 100 Veranstaltungen. Zahlreiche Einrichtungen, Vereine, Seniorenbegegnungs- und Beratungszentren sowie Netzwerkpartner sind dabei. Sie laden zu Informations-, Begegnungs- und Mitmachangeboten, Vorträgen und kulturellen Veranstaltungen ein. Ziel ist es, über Demenz aufzuklären, Vorurteile abzubauen und Menschen mit Demenz sowie ihre Angehörigen stärker in den Mittelpunkt zu rücken.
Die Woche der Demenz in Dresden beginnt mit einer Auftaktveranstaltung am Sonnabend, 19. September, 13.30 bis 16 Uhr, im Kulturpalast, Schloßstraße 2 (Eingang Wilsdruffer Straße). Interessierte sind herzlich willkommen. Das Foyer im Erdgeschoss und der angrenzende Veranstaltungsraum links sind stufenlos erreichbar. Die Gäste erwartet ein vielfältiges Programm. Professor Markus Donix spricht in einem Fachvortrag zum Motto „Demenz – (k)eine Frage des Alters“ und gibt Einblick in das Krankheitsbild Demenz. In einer offenen Gesprächsrunde zum Thema „Entlastung für pflegende Angehörige“ beantworten Expertinnen und Experten aus Pflege, Therapie, Kultur, Beratung und Unterstützung Fragen. Begleitend informiert ein Markt der Möglichkeiten über lokale und regionale Beratungs- und Unterstützungsangebote. Zahlreiche Einrichtungen stellen ihre Angebote vor und stehen für individuelle Fragen und persönliche Gespräche zur Verfügung.
Der Eintritt zur Auftaktveranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Gebärdensprachdolmetscherinnen und -dolmetscher begleiten die Veranstaltung. Eine kostenfreie Betreuung Betroffener ist während der Veranstaltung nach Anmeldung bis Donnerstag, 17. September, telefonisch unter (03 51) 31 23 70 10 oder per E-Mail an [email protected] möglich. Ein kostenfreies Programmheft mit allen Angeboten der Woche der Demenz in Dresden erhalten Interessierte beim Pflegenetz Dresden, Telefon (03 51) 4 88 48 71, E-Mail [email protected], oder in einem Begegnungs- und Beratungszentrum für Seniorinnen und Senioren. Kontakte stehen unter www.dresden.de/seniorenberatung. Das vollständige Programm für Dresden und Sachsen ist im Internet unter www.landesinitiative-demenz.de/woche-der-demenz veröffentlicht.
Was ist Demenz?
Demenz ist der Oberbegriff für eine Vielzahl von Erkrankungen und Veränderungen. Die häufigste Form ist die Alzheimer-Demenz. Zum Krankheitsbild Demenz gehört die Abnahme des Gedächtnisses, der Orientierung und Sprache, des Denk- und Urteilsvermögens sowie eine Veränderung der Persönlichkeit. Sie sind bei den Betroffenen unterschiedlich stark ausgeprägt und nehmen im Krankheitsverlauf zu. Die Bewältigung des Alltags wird schwieriger – nicht nur für die Betroffenen selbst, sondern auch für ihre Angehörigen und Nahestehenden. Daher erfordert es Mut, das Leben mit Demenz anzunehmen, und es braucht Kraft, die schönen, positiven Dinge nicht aus den Augen zu verlieren. Auch wenn eine Heilung derzeit nicht möglich ist, können Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen durch medizinische und therapeutische Behandlung, Beratung, soziale Betreuung, Wissen zum Krankheitsbild und fachkundige Pflege umfassend unterstützt werden.
Wo gibt es Hilfe?
Auch über die Aktionswoche hinaus stehen den Bürgerinnen und Bürgern ganzjährig Informations- und Beratungsangebote zur Verfügung.
Weitere Informationen erhalten Interessierte im Internet und im Kompetenzzentrum Demenz, Merianplatz 4, Telefon 0351-4166047, E-Mail [email protected].
Weitere Informationen
- www.dresden.de/demenz