Innenausbau im MiQua hat begonnen
Im Projekt „MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“ hat das Generalunternehmen mit dem Innenausbau sowie der Montage der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) begonnen. Der Turmdrehkran der ARGE Stahlbau wurde zurückgebaut und durch einen mobilen Turmdrehkran für Dachabdichtungsarbeiten ersetzt; diese Arbeiten sollen voraussichtlich bis ins dritte Quartal 2026 dauern, bis dahin sollen auch die Natursteinfassade und das Museumspädagogische Zentrum fertiggestellt sein. Im Inneren wurde das Schwerlastgerüst unterhalb des Stahlbaus abgebaut, der unterirdische Ausgrabungsbereich erhielt den Parcourssteg in der Apsis; erneute archäologische Funde wie das Lararium führten zu Umplanungen in enger Abstimmung mit der Denkmalpflegekommission, deren Freigabe derzeit beim Prüfstatiker liegt, bevor sie baulich umgesetzt werden können. Die Fertigstellung der Treppenanlage vor dem Rathaus Spanischer Bau ist für das dritte Quartal 2026 vorgesehen, die Pflasterflächen verschieben sich voraussichtlich auf Anfang 2027; das MiQua soll im Juni 2028 baulich fertiggestellt und Ende Dezember 2028 in Betrieb genommen werden.
Verwaltung berichtet über aktuellen Projektstatus.
Im Projekt "MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln" hat das Generalunternehmen, das für den Innenausbau sowie die Montage der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) zuständig ist, mit den Arbeiten begonnen. Der Turmdrehkran der ARGE Stahlbau wurde zurückgebaut und ein mobiler Turmdrehkran der Firma für die Dachabdichtungsarbeiten wurde aufgestellt, diese Arbeiten werden voraussichtlich bis ins dritte Quartal 2026 andauern. Bis dahin soll auch die Natursteinfassade sowie das Museumspädagogische Zentrum fertiggestellt sein.
Im Inneren des künftigen Museums wurde inzwischen das Schwerlastgerüst unterhalb des Stahlbaus abgebaut. So kann nun auch hier letzter Sand abgesaugt werden, der die darunterliegende Archäologie während der Bauarbeiten schützte. Im unterirdischen Ausgrabungsbereich wurde zuletzt der Parcourssteg im Bereich der Apsis betoniert. Erneute aufsehenerregende archäologischen Funde wie das Lararium bedingten Umplanungen in enger Abstimmung mit der Denkmalpflegekommission. Diese liegen aktuell zur Freigabe beim Prüfstatiker vor, bevor sie baulich umgesetzt werden können. Parallel wird an vielen anderen Stellen der Ebene 0 weitergearbeitet, um weitere Durchbrüche und Stützwände zu erstellen sowie die Fortführung des Parcours weiter vorzubereiten.
Die Fertigstellung der Treppenanlage vor dem Rathaus Spanischer Bau wird ebenfalls für das dritte Quartal 2026 erwartet. Die Ausführung der Pflasterflächen verschiebt sich aufgrund der Neuausschreibung im Gewerk Außenanlagen und der damit verbundenen mehrmonatigen Lieferzeit des Steinbruchs voraussichtlich auf Anfang 2027.
Das "MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln" soll im Juni 2028 baulich fertiggestellt werden und Ende Dezember 2028 in Betrieb genommen werden. Das MiQua entsteht neben dem Kölner Rathaus. Mit dem römischen Praetorium, dem mittelalterlichen jüdischen Viertel und dem Goldschmiedeviertel wird es in einem gemeinsamen Rundgang einige der bedeutendsten archäologischen Architekturfunde zur Geschichte der Stadt Köln und des Rheinlandes präsentieren. Das Museum wird sich aus der unterirdischen archäologischen Fundebene und dem oberirdischen Neubau zusammensetzen. In der circa 6.000 Quadratmeter großen Ebene unter dem Niveau des Platzes wird ein archäologischer Rundgang als Dauerausstellung eingerichtet. Diese wird im ersten Obergeschoss mit der Ausstellung zur Jüdischen Geschichte und Kultur Kölns über 1424, dem Jahr der Vertreibung der Juden aus Köln, bis in die Moderne fortgeführt. Mit der Übergabe übernimmt der LVR die Trägerschaft. Die Stadt Köln unterhält das Gebäude und das Bodendenkmal sowie die zugehörigen Fundobjekte.
Der aktuelle Statusbericht der Stadtverwaltung zum Projekt ist im Ratsinformationssystem einsehbar unter: SessionNet - Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (MiQua) - Stand 28. Mai 2026
https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presseservice/innenausbau-im-miqua-hat-begonnen